< Auer: Agrarbudget sollte höchste Priorität genießen – Absage an jegliche Kürzung

Jakob Auer: Endlich Planungssicherheit für Anlagenbetreiber von erneuerbarer Energie

ÖVP-Landwirtschaftssprecher begrüßt einstimmigen Beschluss der kleinen Ökostromnovelle


(c) ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

Die Verhandlungen zur kleinen Ökostromnovelle waren intensiv. „Für uns war es in den durchaus zähen Gesprächen immer wichtig, den Anlagenbetreibern von erneuerbaren Energien Perspektiven zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung auf dem Sektor zu bieten. Nun konnten wir endlich einen Schritt in diese Richtung erwirken“, zeigte sich heute, Freitag, Bauernbund-Präsident und ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer erfreut über den einstimmigen Beschluss im Nationalrat. Insgesamt konnten wirksame Lösungen für den städtischen (Photovoltaik-Anlagen auf Mehrfamilien-häusern) wie für den ländlichen Raum (Biogas, Kleinwasserkraft, Wind) gefunden werden. 

Für Biogasanlagen der effizienteren zweiten Generation werden per Verordnung dreijährige Nachfolgetarife erlassen. Dafür gibt es ein Kontingent von jährlich 11,7 Millionen Euro jeweils in den nächsten fünf Jahren. Zudem konnte im Gegensatz zur Regierungsvorlange erreicht werden, dass Biogas-Neuanlagen im Gesetz jetzt nicht mehr ausgeschlossen sind. 

Strom aus Biogasanlagen steht das ganze Jahr über zur Verfügung, auch wenn mal keine Sonne scheint, Wind weht oder der Wasserstand niedrig ist. „Daher war es dem Bauern-bund wichtig, hier bis zuletzt hart zu bleiben und den Anlagenbetreibern Planungs-sicherheit und wirtschaftliche Perspektiven zu geben, um diese energiepolitisch wichtige Technologie weiter zu betreiben“, betont Auer. 

Mit der kleinen Ökostromnovelle ist für den Bauernbund-Präsidenten ein erster Zwischenschritt bis 2021 gelungen. „Dennoch muss das Ziel der heimischen Politik sein, den Anteil an erneuerbare Energie weiter zu erhöhen. „Wer diese Entwicklung behindert, wird mit steigender Abhängigkeit von Energieimporten und mit Atomstrom bestraft“, so Auer.