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NEOS gefährden heimische Landwirtschaft

Bauernbund-Präsident Jakob Auer entsetzt über Aussagen der NEOS EU-Spitzenkandidatin


In einem aktuellen Interview mit dem Online-Magazin mokant.at zeigte NEOS-Spitzenkandidatin Angelika Mlinar eine erschreckende Einstellung der NEOS zur Landwirtschaft. So forderte sie nicht nur eine Verschiebung der dringend notwendigen Agrar-Gelder hin zu anderen Bereichen sondern machte auch deutlich gegen jede Form von Agrarsubvention zu sein. "Wenn Förderungen dann nur punktuell", ließ sie verlautbaren.

"Frau Mlinar dürfte nicht bekannt sein, dass der Agrarbereich der einzige vergemeinschaftete Politikbereich in Europa ist", zeigt sich Bauernbund-Präsident Jakob Auer über diese Aussagen verwundert. "Daher sollten sich die NEOS bevor sie großen Schaden anrichten, oder Österreich in der EU lächerlich machen, besser erkundigen, bevor sie mit solchen Aussagen an die Öffentlichkeit gehen", ärgert sich Auer. "Auf jeden Fall zeigen die NEOS hier deutlich ihre Einstellung zur heimischen Landwirtschaft", stellt Auer klar.

Der Bauernbund-Präsident hofft, dass Mlinar, genauso wie sie es nach der Aussage zum von ihr gewünschten EU-Beitritt Russlands in der ZIB2 gemacht hat, auch diese unqualifizierten Aussagen überdenkt und zurückzieht.