< Georg Strasser mit 99,1 Prozent zum neuen Bauernbund-Präsident gewählt

Strasser: „Mit Sebastian Kurz wird die Mittelschicht gestärkt“

Eigentumsaufbau soll deutlich erleichtert werden


(c) Bauernbund/Christian Müller

Eine neue Gerechtigkeit für Österreich zeigt das neue Wahlprogramm der ÖVP. Davon wird vor allem die Mittelschicht profitieren, durch Steuererleichterungen soll das Wirtschaften erleichtert werden. Die Menschen sollen mehr Geld zur Verfügung haben, um sich Eigentum anzuschaffen: „Leistung wird sich in Österreich endlich wieder lohnen. Mit diesem Programm zeigt Kurz, dass durch konkrete Reformen die kleinen und mittleren Einkommen profitieren und dass Fleiß und harte Arbeit in Zukunft wieder Anerkennung finden werden“, so Abg. z. NR Bauernbund-Präsident Georg Strasser. 

Keine weiteren Eigentumssteuern mit der ÖVP

Einen ersten Einblick lieferte Kurz in das Thema Landwirtschaft: Er möchte eine Agrarpolitik sicherstellen, in der auch Familienbetriebe überleben können. So betonte er nochmals, dass es mit der ÖVP keine weiteren Steuern auf Eigentum geben wird: „Damit macht sich Sebastian Kurz zum starken Partner für die heimischen Landwirte“, freut sich Strasser. 

„Für uns als Bauernbund steht an erster Stelle, dass es auch in Zukunft keine Vermögens- und Erbschaftssteuern geben wird. Nur so kann das Überleben der bäuerlichen Familienbetriebe gesichert werden. Steuermodelle anderer Parteien würden das Bauernsterben unaufhörlich ankurbeln. Denn bei Hofübernahmen müssten die Erben Grund und Boden verkaufen, um die Übergabe zu finanzieren. Das lehnen wir entschieden ab und wir werden mit aller Kraft dagegen ankämpfen“, versichert Bauernbund-Präsident Georg Strasser.

Die ÖVP will, dass Österreich ein Land der Eigentümer bleibt. „Wir werden nicht zulassen, dass der hart erarbeitete und bereits versteuerte Besitz der bäuerlichen Familien willkürlich umverteilt wird. Relevante Einnahmen aus Steuermodellen anderer Parteien würde es nur durch weitere Belastungen der Mittelschicht geben“, erklärt Strasser.

Digitalisierung als Zukunftschance

Durch Digitalisierung im ländlichen Raum soll die Landwirtschaft zukunftsfit werden. Deswegen muss in den digitalen Ausbau investiert werden, angefangen vom Breitband-Internet-Ausbau bis hin zu Smart-Farming. „Für die bäuerlichen Familien ist die Digitalisierung eine große Chance und öffnet neue Türen, etwa in der Direktvermarktung. In Online-Shops können die Landwirte ihre Produkte direkt an die Verbraucher verkaufen, ohne dass sich ein Händler dazwischenschaltet. So kann die übliche Handelsspanne umgangen werden und die Bauern bekommen den gerechten Lohn für ihre hochwertigen Produkte“, begrüßt Georg Strasser die Digitalisierungsideen von Sebastian Kurz.