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Strasser: Rasche und unbürokratische Hilfe für unsere Forstwirte

Forstpaket sorgt für notwendige Aufarbeitung und Abtransport des Schadholzes


(c) Bauernbund

"Nur wer rasch und unbürokratisch hilft, kann die enormen Schäden, die durch den Borkenkäfer und durch Sturmschäden in unseren Wäldern entstanden sind, minimieren helfen", begrüßt Bauernbund-Präsident Abg.z.NR Georg Strasser das heute von Ministerin Elisabeth Köstinger vorgestellte Forstpaket. Mit einem Volumen von 3 Mio. Euro und einem konkreten Prozedere für die Abwicklung sei eine erste wichtige Unterstützung für die seit längerem geplagten Forstwirte im Land geschaffen worden. 

Schon im Vorjahr war durch das hohe Borkenkäferaufkommen die Schadholzmenge von rund 3,5 Mio. fm (Festmeter) enorm. Heuer meldet Niederösterreich bereits jetzt 1,8 bis 2,2 Mio. fm und Oberösterreich rund 1 Mio. fm Schadholz. "Das hat nicht nur massive Auswirkungen auf den Holzpreis, sondern natürlich auch auf den Schutzstatus des Waldes", betont Strasser. 

"Der Schädlingsbefall in der Land- und Forstwirtschaft durch Wetterextreme ist eine große Herausforderung für bäuerliche Betriebe", erinnert Strasser an die Auswirkungen der Frühjahrstrockenheit im Osten Österreichs, die zu schweren Schäden in der Landwirtschaft bis hin zum Totalausfall der Ernte geführt hat. "Auch hier hat Ministerin Köstinger gezielt mit einem umfassenden Maßnahmenbündel für die betroffenen Betriebe reagiert." Er appelliert an die betroffenen Bundesländer, die Fördermaßnahmen des Forstpaketes rasch umzusetzen. "Die heimischen Wälder sind für den Klimaschutz ein wichtiger Stabilisator. Ihr Schutz muss uns daher ein großes Anliegen sein", erinnert der Bauernbund-Präsident auch an die Tatsache, dass rund 300.000 Menschen ihr Einkommen aus dem Wald- und Holzsektor beziehen.