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Strasser/Eßl: Tierärztliche Versorgung in Österreich flächendeckend sichern

Round-Table im ÖVP-Klub diskutiert Maßnahmen und Herausforderungen


(c) Bauernbund

Einer umfassenden Diskussion über Probleme und Herausforderungen der tierärztlichen Versorgung in Österreich stellten sich heute, Mittwoch - einen Tag vor dem internationalen Welttierschutztag – hochrangige Vertreter des Bauernbundes, der Landwirtschaftskammer, der Tierärztekammer und der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Für Bauernbundpräsident NR Georg Strasser und ÖVP-Tierschutz-sprecher NR Franz Eßl ist klar: „Wir brauchen neue Ideen, um eine flächendeckende Versorgung auch in Zukunft sicherstellen zu können.“ 

„Während andere den morgigen Tierschutztag zum Anlass nehmen, um zu klagen und zu kritisieren, setzen wir uns zusammen, um neue Strategien für Tierwohl, Tiergesundheit und eine Attraktivierung des Tierarztberufes zu erarbeiten“, wies Georg Strasser in seinem Einleitungsstatement auf die Notwendigkeit der guten Koordinierung von Bauernschaft und Tierärzteschaft hin. „Für uns ist nicht nur die humanmedizinische Versorgung in allen Regionen des Landes von großer Bedeutung, sondern eben auch die veterinärmedizinische!“ 

„Für alle Tierhalter muss das Wohl der Tiere an oberster Stelle stehen. Gerade  Bäuerinnen und Bauern nehmen diese hohe Verantwortung sehr ernst, denn nur gesunde Tiere bieten eine solide Basis für ihr Wirtschaften am bäuerlichen Hof. Und nur sie sichern der Bevölkerung  hohe heimische Lebensmittelqualität“, betont auch Franz Eßl. In Österreich gelten sehr hohe Standards in der Tierhaltung aber auch in der Verarbeitung. „Das führt auch zu höheren Investitions- und Betriebskosten, die aber nicht automatisch abgegolten werden“, appelliert Eßl an die Konsumenten: „Wer es mit artgerechter Tierhaltung wirklich ernst meint, muss unsere regionalen bäuerlichen Produkte kaufen.“