< HTL Hallein zu Besuch im Parlament

Auer/Hofinger: Künftige GAP braucht Vereinfachungen!

Sächsischer Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt zu Gast im Parlament


(c) Stefan Huber

Die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020 im Allgemeinen und die Herausforderungen in der Landwirtschaft im Besonderen standen im Mittelpunkt einer Aussprache mit dem sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt im Parlament. Was die GAP betrifft, waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass es in Zukunft mehr Vereinfachungen und mehr Klarheit bei Zuständigkeiten brauchen werde. 

ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer, der die Vorsitzführung innehatte, stellte einmal mehr das Image der Landwirtschaft zur Diskussion: „Was mich so ärgert ist, wenn die Landwirtschaft mehr produziert, heißt es Überschuss. Aber wenn die Wirtschaft mehr exportiert, dann ist das immer ein Exporterfolg!“ In diesem Zusammenhang erwähnte auch ÖVP-Abgeordneter Manfred Hofinger die hohe Volatilität der Märkte. „Egal ob im Milchbereich oder bei anderen Produkten, wir müssen uns diesen Herausforderungen gezielt stellen und die regionale Vermarktung von bäuerlichen Produkten weiter stärken“, so Hofinger. 

Was Ländliche Entwicklung und das Bewusstsein für biologische Landwirtschaft betrifft, sah der sächsische Staatsminister Schmidt Österreich als Vorreiter. Einig war man sich auch, dass die Menschen in Deutschland wie in Österreich durchaus bereit sind für hochwertige und regionale Lebensmittel mehr zu bezahlen. „Hier sind wir gefordert, das Bewusstsein noch stärker zu schärfen“, betonte Schmidt. 

Rückfragehinweis:

Martina Kern, 01/40110/4679; Martina.Kern@parlament.gv.at