Dafür stehen wir

Um gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen und künftigen Herausforderungen gerecht zu werden, wurden vom Bundesbauernrat am 28. November 1992 in St. Pölten neue Satzungen des Österreichischen Bauernbundes beschlossen.

In diesen Grundsätzen findet sich das klare Bekenntnis zu einem demokratischen, freien und unabhängigen Österreich, zum Rechtsstaat und zum Föderalismus wieder.

Der Bauernbund sieht sich den christlich- humanistischen Werten und Traditionen verpflichtet. Er versteht sich als starke Interessenvertretung der Bauern. Darüber hinaus setzt sich der Bauernbund für all jene Belange ein, die für die Menschen im ländlichen Raum – über Konfessions-, Standes- und Berufsgrenzen hinweg – wichtig sind: von der Erhaltung der Heimat als Kulturund Lebensraum, dem Leben in den Dörfern, bis zu Chancengleichheit bei Infrastruktur, Wirtschaft, Sozialpolitik und in der Aus- und Weiterbildung.

Der Bauernbund bekennt sich zur ökosozialen Marktwirtschaft: zum Schutz des Eigentums und zu einer Verbesserung der Einkommenslage der Landwirtschaft durch die Gestaltung fairer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, zur Sicherung der ökologischen Vielfalt, zum Schutz unserer Lebensgrundlagen Boden, Wasser, Luft durch nachhaltige Bewirtschaftung und zu einem gerechten sozialen Ausgleich.

Bäuerliche Landwirtschaft ist Lebenswirtschaft für die Gesellschaft. Neben der Bereitstellung von Nahrung und Energie müssen auch ihre Leistungen zur Erhaltung der Kulturlandschaft, die für die Allgemeinheit erbracht werden, entsprechend abgegolten werden. Ziel ist es, die flächendeckende bäuerliche Landwirtschaft und die Funktion des ländlichen Raumes als Erholungsraum nachhaltig sicherzustellen.