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Eßl: Anreize zeichnen „Pakt für mehr Tierwohl“ aus

ÖVP-Tierschutzsprecher begrüßt heute präsentierte Fördermaßnahmen


„Ich will, dass es den Tieren gut geht. Das wird in erster Linie durch Bewusstseins-bildung und Anreize zu tierfreundlichen Haltungsformen gewährleistet“, begrüßte heute, Mittwoch, ÖVP-Tierschutzsprecher Abg.z.NR Franz Eßl den „Pakt für mehr Tierwohl“ von Bundesministerin Elisabeth Köstinger. Dieser Pakt sieht ein Fördervolumen von 120 Millionen Euro pro Jahr für tierwohlgerechte Investitionen vor. „Damit setzen wir gezielte Maßnahmen, um Tierwohl in der Zukunft weiter zu bessern und gleichzeitig die Selbstversorgung mit hochwertigen Lebensmitteln in Österreich abzusichern“, ist Eßl überzeugt.

„Während Manche traditionelle Strukturen in der Landwirtschaft einfach abschaffen wollen und damit bäuerliche Existenzen gefährden, setzen wir auf Angebote und Investitionsanreize. Diese müssen praxistauglich sein und die gesamte Palette der Wertschöpfungskette im Blick haben“, weist Eßl auf das Zusammenwirken von Erzeugung und Verarbeitung, Handel und Verbraucher in der Lebensmitteproduktion hin.  

Besonders hervorgehoben wird vom Tierschutzsprecher, dass neben dem Neubau von Ställen gezielt auch verstärkt Anreize beim Umbau auf tiergerechtere Ställe vorgesehen sind. „Kostenintensivere Haltungsformen müssen sich auch finanziell rechnen“, so Eßl. Eine weitere Maßnahme in dem Paket beinhaltet den Aufbau einer Produktlinie aus besonders tierfreundlichen Haltungen, deren Mehraufwand abgegolten werden soll.

Für die Almwirtschaft begrüßt Eßl die Ausweitung der Maßnahme „Tierwohl-Weidehaltung“. Ein zusätzliches, optionales Angebot für eine verlängerte Weidedauer von 150 Tagen und die Kombinierbarkeit mit der Almhaltung sollen diese Maßnahme zukünftig noch attraktiver machen.
(Schluss)