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Hofinger: Mit Lichtgeschwindigkeit ins Innviertel


(c) Daniel Kauder

Neben Wasser, Kanal und Strom zählt heutzutage auch der digitale Anschluss zu jenen Anforderungen, die ein Leben am Land erstrebens- und vor allem lebenswert machen. „Daher müssen wir dafür sorgen, dass in Zukunft jeder Haushalt im Innviertel einen Breitband-Anschluss hat“, fordert Manfred Hofinger, Spitzenkandidat der ÖVP-Ried für die Nationalratswahl am 29. September, den weiteren Ausbau und zusätzliche Fördermittel aus der Breitbandmilliarde für Oberösterreich. Die Datenübertragung mit Lichtgeschwindigkeit ist ein Muss für jeden funktionierenden Wirtschaftsstandort. Dabei geht es nicht nur um den Erhalt kleinerer oder größerer Betriebe. Es geht auch um die Qualität unseres Gesundheits-systems sowie die regionale Versorgung. Und auch bäuerliche Betriebe brauchen den digitalen Anschluss. „Mir ist es wichtig, dass die Daten zu den Menschen, Haushalten und Betrieben pendeln und nicht die Menschen zu den Daten!“, so Hofinger.


Oberösterreich bereits jetzt Spitzenreiter
Oberösterreich ist im Bundesländervergleich bereits jetzt Spitzenreiter, was den Breitband-Ausbau sowie den Ausbau von Glasfaser bis zu Grundstücksgrenze (FTTP) betrifft. „Wir geben mehr Mittel aus und holen mehr Mittel vom Bund ab“, verweist Hofinger auf den Evaluierungsbericht des Bundes, wonach von den bisher österreich-weit vergebenen 470 Millionen Euro an Fördermittel 158,2 Millionen in Oberöster-reich abgerufen wurden.

„Um die Nahversorgung mit schnellem Internet in Oberösterreich weiter zu beschleunigen, sollten daher nicht ausgeschöpfte Bundesmittel zusätzlich frei gemacht werden“, ist sich Hofinger mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner einig.

Oberösterreich ist außerdem mit der landeseigenen Breitbandgesellschaft FiberService OÖ bestens aufgestellt. Damit wird der Glasfaserausbau in den ländlichen Regionen, in denen sich der Ausbau für kommerzielle Anbieter nicht rechnet, unterstützt. „Gerade für kleinere Gemeinden im Innviertel ist dieses Service zukunftsweisend“, betont Hofinger.