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Hofinger: Weil die Herkunft zählt!

ÖVP-Abg. für klare Kennzeichnungspflicht und mehr Lebensmittelkompetenz


Gute Laune beim Sommerfest am Hof von NR Manfred Hofinger

„Mindestens dreimal täglich ist jeder von uns auf Qualität und Vielfalt bäuerlicher Produktion angewiesen“, dankt der Innviertler ÖVP-Abgeordnete Manfred Hofinger den Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit. „Was wir aber noch verstärkt angehen müssen, ist, dass die hochwertigen Produkte aus Bauern-hand auch gekauft werden“, weist Hofinger vor allem auf den Einkauf in der Gemeinschafts-verpflegung und bei verarbeiteten Lebens-mittel hin. „Hier sollte der heimischen Herkunft der Vorzug eingeräumt werden!“

Bis zu 2,5 Millionen Portionen Essen werden täglich in Kantinen wie etwa in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Schulen, Behörden oder Kasernen bzw. Werksküchen ausgegeben. „Bei meinen Besuchen konnte ich feststellen, dass das Bewusstsein für die regionale Beschaffung von Lebensmitteln zwar hoch ist, die Umsetzung aber noch immer nicht so ist, wie sie sein sollte“, fordert Hofinger eine klare und verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei Milch, Fleisch und Eiern. Für den ÖVP-Abgeordneten ist es wichtig, „dass die Menschen wissen, was sie auf dem Teller haben. Das stärkt die Region, das schützt unsere Landschaft und das Klima.“

Lernen, was auf den Tisch kommt
Seit 20 Jahren gibt es die Aktion „Schule am Bauernhof“, die von der Landwirtschaftskammer organisiert wird. 20.000 Schülerinnen und Schüler haben allein im Vorjahr daran teilgenommen. Dieses Erfolgsprojekt zeigt, dass das Bedürfnis da ist, die heimische und regionale Lebensmittelproduktion und das Arbeiten am Bauernhof hautnah kennen zu lernen. „Neben diesem eintägigen Einblick ins bäuerliche Leben braucht es aber auch gezielte Informationen über landwirtschaftliche Inhalte im Unterricht“, pocht Hofinger auf eine verbesserte Lehrer-Ausbildung bei Lebensmittelkompetenz.  „Kinder sind nicht nur künftige Konsumenten, sie sind auch ein wichtiges Sprachrohr innerhalb ihrer Familie, was kulinarisch auf den Tisch kommt“, sieht Hofinger bei informierten Kindern die besten Chancen, damit auch ihre Eltern von der heimischen Lebensmittelqualität überzeugt werden.