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Kühberger/Lindinger: Es gibt kein „Pardon“ beim „Nein zu Atomkraft“

ÖVP-Abgeordnete zu Transparent-Aktion im Nationalrat


(Wien, 11. Dezember 2020) „Atomkraft ist nie und nimmer der richtige Schlüssel aus der Klimakrise“, sind sich die ÖVP-Abgeordneten Andreas Kühberger und Klaus Lindinger einig. Die beiden Nationalräte firmierten bei der gestrigen Plakatprotestaktion der ÖVP im Plenum des Nationalrates als Transparentträger.

„Für mich steht fest: die Neos - aber auch offenbar Teile der SPÖ - haben nicht nur keine Ahnung von Klima- und Wirtschaftspolitik, sie torpedieren mit ihren Aussagen auch ihr eigenes Parteiprogramm als auch die einhellige Ablehnung der Atomkraft in Österreich“, zeigt sich Lindinger über die Aussagen von Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger und Ex-SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch im Trend schockiert. „Auf der einen Seite versucht Österreich alles, um schrottreife und gefährliche Atomkraftwerke in Grenznähe abschalten zu lassen und auf der anderen Seite liebäugeln die Neos mit eben diesen“, weist Lindinger auch darauf hin, dass „der Hauptsponsor der Neos seit Jahren am AKW Mochovce sein Geld verdient“.

Für Abgeordneten Kühberger hat Atomkraft außerdem nichts mit nachhaltiger Energie zu tun. „Das zeigt allein schon die ungelöste Frage der Lagerung von Atommüll. Zusätzlich ist Atomenergie die gefährlichste Form der Energiegewinnung. Auch die Wertschöpfung bleibt nicht in den Regionen sondern bei den Betreibern. Und das sind oft multinationale Großkonzerne!“ Österreich habe hingegen alle Möglichkeiten eine echte Energiewende mit sicheren, erneuerbaren Energieträgern zu schaffen. „Dazu müssen wir nur unsere natürlichen Ressourcen wie Wind, Wasserkraft, Sonnenergie aber vor allem Biomasse nutzen. Bei diesen bleibt die Wertschöpfung auf unseren landwirtschaftlichen Betrieben und in den ländlichen Regionen,“ fasst Kühberger seine Beweggründe für die Teilnahme an der Plakat-Aktion im Nationalrat zusammen.
(Schluss)