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Nur die ÖVP steht hinter den Bauernfamilien!

OÖ Bauernbund-Abgeordnete: Illegale Stalleinbrüche müssen strafbar sein


(c) Privat

Der ÖVP-Vorstoß, illegale Stalleinbrüche unter Strafe wegen Hausfriedensbruch zu stellen, ist gestern in den Abendstunden von allen anderen Parteien im Nationalrat abgelehnt worden. „Das zeigt einmal mehr, dass wir als Volkspartei die einzigen sind, die wirklich hinter den Anliegen und Ängsten der Bauernfamilien stehen“, bedauern die oberösterreichischen Bauernbund-Abgeordneten Nikolaus Prinz, Manfred Hofinger und Klaus Lindinger die Ablehnung des umfassenden ÖVP-Antrages.

„Es geht um die Sicherheit der Bäuerinnen und Bauern am Hof, es geht aber auch um das Tierleid durch illegalen Aktionismus aufgrund nächtlichen Eindringens in unsere Ställe“, betont Prinz.

Mit den Freiheitlichen seien im Vorfeld der Beratungen alle Details besprochen worden. „Gerade von der FPÖ, die sich ja sehr gerne in Worten für Tierschutz und traditionelle Landwirtschaft ausspricht, hätte ich etwas mehr Rückgrat erwartet“, sieht sich Lindinger erneut darin bestätigt, dass „ausschließlich die Volkspartei und ihre bäuerlichen Vertreter, die ihr Handwerk verstehen, die konsequenten Fürsprecher der Bäuerinnen und Bauern sind.“

Für Manfred Hofinger ist der Respekt vor privatem Eigentum wesentlich: „Es kann nicht sein, dass wer in fremde Wohnungen spaziert, Verunsicherung unter Mensch und Tier hinterlässt und dann auch noch die Betroffenen in der Öffentlichkeit diffamiert, mit keinen Strafen zu rechnen hat. Wir wollten das ändern ohne die Strafbarkeit zu überdehnen.“ 

Wer Bauern im Parlament will, muss sie wählen
„Wer eine echte Vertretung der ländlichen Bevölkerung, des ländlichen Raumes und der bäuerlichen Landwirtschaft im Parlament will, muss am Sonntag auch dafür sorgen“, appellieren Prinz, Lindinger und Hofinger an die Wählerinnen und Wähler in Oberösterreich, der Volkspartei und Sebastian Kurz das Vertrauen zu schenken.