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Oberösterreich Vorreiter im Kampf gegen steigenden Bodenverbrauch

ÖVP-Abgeordnete Hofinger, Lindinger und Prinz begrüßen Begutachtungsentwurf zur oberösterreichischen Raumordnungs-Novelle


(c) privat

„Wenn aus Worten konkrete Taten werden, dann ist Oberösterreich wieder einmal Vorreiter“, begrüßten heute, Freitag, die oberösterreichischen ÖVP-Abgeordneten Manfred Hofinger, Klaus Lindinger und Nikolaus Prinz die Präsentation des neuen Raumordnungskonzeptes durch LR Markus Achleitner. „Die Landespolitik hat die Zeichen der Zeit erkannt und dem steigenden Bodenverbrauch mit konkreten Maß-nahmen den Kampf angesagt“, sind sich die Abgeordneten einig. 

Mehr Handlungsspielraum für Gemeinden
„Zersiedelung und die Ausdünnung von Ortskernen war und ist seit langem ein Problem in ländlichen Gemeinden. Nun gibt es für diese endlich konkrete Möglichkeiten, die Ortskerne wieder zu beleben und unbebautes Bauland seiner tatsächlichen Nutzung zuzuführen“, sieht ÖVP-Gemeindesprecher Abg.z.NR Manfred Hofinger im neuen Konzept mehr Spielraum für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister. 

Lebendigen ländlichen Raum erhalten
„Um die Lebensgrundlage für unsere Bäuerinnen und Bauern abzusichern, ist ein sorgsamer Umgang mit der Natur bzw. dem Bodenvorrat notwendig. Daher muss die Raumplanung nachhaltig und zukunftsorientiert sein“, erkennt Abg.z.NR und ÖVP-Bezirksparteiobmann von Wels-Land Klaus Lindinger in der neuen Raumordnung starke Ansätze, um den steigenden Bodenverbrauch gezielt einzudämmen und einen lebendigen ländlichen Raum zu erhalten. „Das sind wir uns und den nachfolgenden Generationen schuldig“, so Lindinger. 

Mit Hausverstand neue Wege gehen
„Das neue Raumordnungskonzept bietet den Gemeinden wie auch den landwirtschaftlichen Betrieben neue Wege der Nachnutzung von bestehenden Gebäuden und damit zur Schonung wertvollen Bodens. Und das alles mit dem nötigen Hausverstand“, zeigt sich auch der ÖVP-Abgeordnete Bgm. Nikolaus Prinz erfreut über die Ankündigung von einzelnen Erleichterungen. 

Als bäuerliche Abgeordnete begrüßen Hofinger, Lindinger und Prinz aber auch, dass „Oberösterreich dezidiert für genügend landwirtschaftliche Fläche sorgt, damit die Ernährungssicherheit ebenso gewährleistet ist wie ein klimafiter Lebens- und Wirtschaftsstandort.“ 

Besonders hervorgehoben werden von den Abgeordneten folgende Maßnahmen: 
- Handelsflächen sollen vorrangig innerhalb der Ortstafeln angesiedelt werden.
- Es sollen vor allem bestehende Gebäude einer Nachnutzung zugeführt werden.
- Bei Handelsflächen wie Supermärkten soll mehrgeschossig und mit Tiefgarage gebaut werden.
- Die Baulandmobilisierung bringt eine Bauverpflichtung binnen einer gewissen Frist und
- die verstärkte Wohnmöglichkeit auf nicht genutzten Bauernhöfen.