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Schulstart bringt Neuerungen: Ziffernoten kommen wieder

Gahr: Pädagogik-Paket bringt mehr Sicherheit und gezielte Förderung


(c) Silvia Leitner

Am Montag gehen auch in Westösterreich die Ferien zu Ende und 618.000 Schüler starten in das neue Schuljahr. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start in das neue Schuljahr. Besonders für die 8.000 Taferlklassler beginnt jetzt eine spannende Zeit“, sagt der ÖVP-Abgeordneter und Spitzenkandidat für die Nationalratswahl 2019 im Bezirk Innsbruck-Land und Schwaz.

Doch einige Neuerungen warten nicht nur für die insgesamt 92.000 Tiroler Schüler. In der Volksschule wird es ab dem zweiten Semester der zweiten Klasse wieder Ziffernoten geben. Zusätzlich werden die Eltern zu Bewertungsgesprächen mit den Lehrern eingeladen. „Hier werden die Eltern über den Lernfortschritt der Kinder informiert und etwaige Probleme oder Schwächen können besprochen werden. Bei Bedarf können die Kinder dann Förderunterricht in Anspruch nehmen“, erklärt Gahr.

Neu ist auch das Kopftuchverbot in Volksschulen. Untersagt ist künftig generell „das Tragen von Symbolen oder Kleidungsstücke, die zur Verhüllung oder Verbergung des Körpers aufgrund des Geschlechts diskriminierend eingesetzt werden, also etwa das Kopftuch bei kleinen Mädchen. Symbole oder Kleidungsstücke, die eine Verbindung zu terroristischen Gruppierungen, wie etwa dem Islamischen Staat und anderen Gruppen aufweisen. Symbole oder Kleidungsstücke, die pornographische Inhalte darstellen.“
„Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sollen Kinder ideal auf das Leben vorbereiten. Dazu gehört die Vermittlung von fachlichem Wissen. Aber auch das Vertraut machen mit jenen Werten und Grundsätzen, die das Fundament unserer Rechts- und Gesellschaftsordnung bilden. Wir dürfen nicht zulassen, dass Kinder in Rollenbilder gezwungen werden, die ihre Chancen und Entfaltungsmöglichkeiten erheblich einschränken. Vor allem in Kindergärten und Volksschulen wollen wir alle Kinder besser schützen und die Entstehung von Parallelgesellschaften entgegensteuern“, sagt Gahr.


Erstmal einheitliche Herbstferien
Damit die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Schule optimiert wird, führte die Bundesregierung unter Sebastian Kurz die Herbstferien ein. In diesem Jahr werden sie erstmal einheitlich ausfallen, zwischen 26. Oktober (Nationalfeiertag) und 2. November (Allerseelen) haben alle Schülerinnen und Schüler in Österreich frei.

„Gerade für Eltern, die mehrere schulpflichtige Kinder in verschiedenen Schulen haben, ist es jetzt einfacher die Zeit einzuplanen. Früher konnte jede Schule unabhängig ihre autonomen Tage beschließen, das führe oft zu Problemen. Da ein Kind frei hatte, das andere Kind aber in die Schule musste. Keine gemeinsamen Ausflüge waren möglich. Das ändert sich in diesem Jahr. Eltern können mit ihren Kindern gemeinsame Zeit planen und schon jetzt beim Arbeitgeber Urlaub beantragen“, erläutert der Tiroler