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Bauernbund begrüßt Hilfen für Ehrenamt und Vereine

Totschnig: 700 Mio. Euro Unterstützung für ehrenamtliche Tätigkeiten ist wichtig für die ländlichen Regionen


(c) Tiroler Bauernbund

(Wien, 2. Juli 2020) Norbert Totschnig, der Direktor des Österreichischen Bauernbundes, begrüßt die Hilfen der Bundesregierung für Ehrenamt und Vereine. „Viele gemeinnützige Vereine, vom Jungzüchterverein bis zur Jungbauernschaft, bilden das Rückgrat der ländlichen Regionen Österreichs. Diese vielen ehrenamtlichen Organisationen beleben unsere Regionen und leisten viel für ein gutes gesellschaftliches Miteinander. Heuer sind allerdings viele Organisationen mit großen Herausforderungen konfrontiert, weil Veranstaltungen oder Weiterbildungsmöglichkeiten abgesagt werden mussten“, schildert Totschnig die Situation des Ehrenamtes in den ländlichen Regionen. 

„Ohne Ehrenamt würden ländliche Regionen ziemlich leer werden. Attraktive ländliche Regionen, Arbeitsplätze und eine intakte Umwelt bleiben nur dann erhalten, wenn sich die Bevölkerung am Land wohl fühlt. Es soll trotz der Umstände aber möglich sein, sich am Land kulturell oder sportlich weiterentwickeln zu können. Auch die Nachbarschafts- und Katastrophenhilfe ist unverzichtbar. Mit der Unterstützung des Ehrenamtes fördert die Bundesregierung genau diese für die ländlichen Regionen so wichtigen Organisationen“, sagt Totschnig. 

Mittels NPO-Fonds werden insgesamt 700 Millionen Euro für Vereine bereitgestellt. Die Hälfte der Förderung wird unmittelbar nach Abschluss des Fördervertrags ausbezahlt. Die zweite Tranche folgt dann ab 30. September nach Vorlage aller notwendigen Nachweise.