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Bauernbund begrüßt Investitionen in Breitbandausbau

Keinen Bauernhof benachteiligen – Chancengleichheit zwischen Stadt und Land bieten


(c) Sabine Klimpt

(Wien, 12. März 2020) Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger stellt heute 150 Mio. Euro für den weiteren Ausbau der Breitbandnetze zur Verfügung. Mit diesen Förderzusagen wird der Ausbau der Breitband-Infrastruktur in den ländlichen Regionen gefördert. „Damit wir auch in Zukunft vitale Regionen und eine moderne Land- und Forstwirtschaft haben, braucht es bei der Digitalisierung einen guten Ausgleich zwischen Stadt und Land. Wir müssen alles dafür tun, die Regionen bestmöglich zu unterstützen“, begrüßt Strasser die heute von Bundesministerin Köstinger angekündigten Investitionen in den heimischen Breitbandausbau. 

„Vom Breitbandausbau profitieren nicht nur Unternehmen in den Regionen, sondern auch die Bauernfamilien. Ein Anschluss ans Netz und schnelles Internet sind auch in der Land- und Forstwirtschaft bereits Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg und Fortschritt“, erklärt Strasser. Dem Bauernbund sei es zudem ein Anliegen, dass es beim Ausbau der digitalen Infrastruktur kein Stadt-Land-Gefälle gibt. „Es darf keine Regionen zweiter Klasse geben. Jeder Bauer und jede Bäuerin sollte die Möglichkeit auf schnelles Internet und Online-Services haben. Das ist noch lange keine Selbstverständlichkeit. Da haben wir in den Regionen noch viel Aufholbedarf“, setzt sich Strasser für Investitionen in den ländlichen Regionen ein und ergänzt: „Die Bedeutung und Reichweite des digitalen Wandels in der Landwirtschaft ist für manche noch etwas abstrakt. Dabei sehe ich hier große Chancen für unsere heimischen Betriebe und die Nachfolgegenerationen.“

Bei vielen Arbeiten am bäuerlichen Betrieb braucht es verlässliche Systeme zur Datenübertragung, Kommunikation oder etwa für eine präzise Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. In Zukunft soll eine digitale Infrastruktur selbstverständlich zur Verfügung stehen. „Ich sehe es positiv, dass in Österreich ein 5G-Ausbau kommt. Dieser kann aber nur ergänzend zum Glasfaserausbau funktionieren“, verweist Strasser abschließend auf den Ausbau der ländlichen Infrastruktur.