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Bauernbund: „Klimafitte Forstwirtschaft mit dem Waldfonds“

Strasser und Totschnig begrüßen langfristige Investitionen in die Forstwirtschaft und den Klimaschutz


(c) Bauernbund

(Wien, 29. Jänner 2021) Den heimischen Waldbäuerinnen und Waldbauern stehen ab Montag sechs von zehn Maßnahmen mit einem Volumen von 200 Mio. Euro aus dem Waldfonds zur Verfügung. „Mit den Investitionen in die Forstwirtschaft bekommen Waldbäuerinnen und Waldbauern Anreize, in klimafitte Wälder und langfristig in mehr Klimaschutz zu investieren“, begrüßt Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser den Start der Beantragungsphase ab 1. Februar 2021. 

Über 60 Prozent der gesamten österreichischen Holzernte waren 2019 Schadholz. „Diese riesigen Schadholzmengen müssen uns ein Warnsignal sein. Diese Schadholzmengen zeigen die schwerwiegenden Auswirkungen des Klimawandels in unseren Wäldern. Es verwundert nicht, dass Waldbauern nicht mehr von den Einnahmen aus der Forstwirtschaft leben können und so die nachhaltige Waldbewirtschaftung gefährdet ist. Deshalb investieren wir jetzt in unsere Wälder und somit in die kommenden Generationen“, sieht Strasser die Investitionen vor allem der jungen Generation zugutekommen. 

Investitionen kommen gesamter Bevölkerung zugute
„Die Dramatik der Situation im Jahr 2019 hat uns dazu veranlasst, die politische Diskussion zur Unterstützung unserer Waldbäuerinnen und Waldbauern voll in Gang zu bringen.  Daraus entstanden ist der Waldfonds, welcher nicht nur den wirtschaftlich schwer geschädigten Waldbauern, sondern vor allem auch der Gesamtwirtschaft zugutekommt. Mit diesem Paket investieren wir in den Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Erholungsraum, in die Regionen, in den Wald als wirtschaftliches Standbein für die Bauern und vor allem in die nächsten Generationen. Dieses Paket ist gelebte ökosoziale Forstwirtschaft“, sagt Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig.

„Wir gelten mit diesem Waldfonds aber auch Schäden durch Klima, Stürme, Schneedruck und Borkenkäfer ab. Die Bundesregierung hat in Folge der Schadsituation in den vergangenen Jahren 2020 die Einrichtung des Waldfonds beschlossen und insgesamt 350 Mio. Euro investiert. Wir freuen uns, dass ab Montag ein Teil dieser Gelder beantragt werden kann“, so der Bauernbund-Direktor.

„Jeder Euro, den wir in den Wald investieren, kommt doppelt zurück. Wir danken Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger für das Engagement und möchten alle Waldbäuerinnen und Waldbauern dazu aufrufen, diesen Wandfonds zu nützen“, so Strasser und Totschnig. 

Alle Informationen und Details zur Beantragung findet man auf: www.waldfonds.at