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Schmiedtbauer: „Brauchen Notfallplan für Regionalpolitik“

Mittel müssen schnellstmöglich dort ankommen, wo sie gebraucht werden / Regionen sind Rückgrat der Gesellschaft


(c) Zwatz

(Brüssel, 10. Juli 2020) „Die Förderungen für die ländlichen und anderen Regionen in Europa haben sich bisher bewährt. Wir tun alles dafür, dass die Förderungen schnellstmöglich dort ankommen, wo sie gebraucht werden, erhöhen so die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen, fördern den Bürokratieabbau am Weg zu Förderungen und kämpfen gegen die Abwanderung aus ländlichen Regionen. Damit das weiterhin möglich ist und es Planungssicherheit gibt, brauchen wir einen Notfallplan für die Regionalpolitik für den Fall, dass es keine rechtzeitige Einigung auf das neue EU-Langzeitbudget 2021-2027 und den Aufbauplan „NextGenerationEU“ gibt. Den muss die EU-Kommission dringend ausarbeiten“, sagt Simone Schmiedtbauer, Agrar- und Regionalpolitiksprecherin der ÖVP im Europaparlament, anlässlich der heutigen Plenardebatte zur Zukunft der Regionalpolitik am Weg aus der Coronakrise.
 
„Ein „Europa der Regionen“ muss mehr als nur ein Lippenbekenntnis sein. Unsere ländlichen Regionen sind das Rückgrat und die Basis unserer Gesellschaft, sie sind mein Lebensmittelpunkt und mein Zuhause. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Krise die Ungleichgewichte unter den Regionen noch verstärkt. Und wir dürfen keine unserer Regionen und unsere Bürgerinnen und Bürger zurücklassen. Als ehemalige Bürgermeisterin weiß ich, was in unseren Regionen, unseren Gemeinden geleistet wird - was erreicht werden kann, wenn die Rahmenbedingungen passen. Diese Rahmenbedingungen müssen wir schaffen“, sagt Schmiedtbauer.