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Schmiedtbauer: "Der lange Arm des Binnenmarkts ist gut für unsere Landwirtschaft"

Binnenmarktprogramm hilft, die Lebensmittelkette von Tierseuchen und Pflanzenschädlingen freizuhalten / Robustes Budget, richtige Akzenten nötig


(c) Gruber

(Wien/Brüssel, 29. April 2021) "Das neue Binnenmarktprogramm hilft dabei, die Lebensmittelkette von Tierseuchen und Pflanzenschädlingen freizuhalten. Tier- und Pflanzengesundheit, Lebens- und Futtermittelkreisläufe werden mit knapp 1,7 Milliarden Euro aus dem EU-Budget unterstützt - sei es in Krisensituationen oder bei der regelmäßigen Überwachung. In Zeiten verstärkt aufkommender Pflanzenkrankheiten und Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest ist es unerlässlich, hier mit einem robusten Budget die richtigen Akzente zu setzen", sagt Simone Schmiedtbauer, Agrarsprecherin der ÖVP und Chefverhandlerin für den Agrarteil des Binnenmarktprogramms im Europaparlament, zur Plenarabstimmung über das Binnenmarktprogramm für 2021-2027 gestern, Mittwoch.

"Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Teil des europäischen Binnenmarkts. Dessen langer Arm reicht weit in das tägliche Leben unserer Landwirtinnen und Landwirte sowie der Konsumentinnen und Konsumenten hinein. Das ist gut für unsere Landwirtschaft: Mit konsequentem und zielgerichteten Mitteleinsatz können wir enorm viel erreichen. Jährliche und mehrjährige Pflanzengesundheits- und Veterinärprogramme, umsichtige und ehrliche Maßnahmen für Tierschutz, weniger Antibiotikaresistenzen sowie entschlossenes Vorgehen gegen alle Arten des Lebensmittelbetrugs - das sind die Mosaiksteine, die zusammen eine intakte Lebensmittelkette zum Wohle der Konsumentinnen und Konsumenten, uns Landwirtinnen und Landwirten und der Nutztiere ermöglichen. Wir haben im Europaparlament dafür gesorgt, dass all diese Vorhaben adäquat aus dem künftigen EU-Budget unterstützt werden", sagt Schmiedtbauer. "Wir müssen an einem Strang ziehen, wenn wir Tierseuchen und Pflanzenschädlingen die Stirn bieten wollen."