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Schmiedtbauer: „Jeder von uns braucht drei Mal täglich einen Bauern“

Bauernbund formiert sich bei Wahlkampfauftakt geschlossen hinter der Bauernbund-Spitzenkandidatin


(c) STVP, Fischer

Mit einem fulminanten Wahlkampfauftakt im Rahmen des Bundesbauernrates in Hitzendorf startete heute der Intensiv-Wahlkampf für die Europaparlaments-Wahl. Das erklärte Ziel bis zum 26. Mai: „Eine Bäuerin mit praktischer Erfahrung, Herz und Hausverstand ins Europaparlament nach Brüssel wählen“, so Bauernbund-Präsident Abg. z. NR DI Georg Strasser. Bäuerinnen und Bauern aus allen Bundesländern reisten an, um sich in der Heimatgemeinde von Simone Schmiedtbauer ein Bild von ihren Visionen und Zielen für ein besseres, praktikableres Europa zu machen. „Ein Europa, das wieder vom Reden ins Tun kommt. Dafür braucht es Menschen aus unserer politischen Mitte“, so die Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes und der Steirischen Volkspartei.

Müssen im Europaparlament wieder mitreden
„Es gibt keinen Politikbereich, wo die EU so viel mitredet wie in der Landwirtschaft. Ein Großteil unseres bäuerlichen Alltags wird in Brüssel ausgehandelt. Gerade deshalb braucht es starke Vertreter aus der Praxis, erfahrene Fürsprecher und zielstrebige Verhandler, denen unsere Bauernfamilien am Herzen liegen“, verdeutlicht Strasser. „Unsere Spitzenkandidatin ist eine starke Frau, die sich durch Handschlagqualität, Fachwissen und dem nötigen politischen Gespür auszeichnet. Gerade, wenn es um wichtige Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik geht, braucht es Politiker, bei denen Sachlichkeit und überparteiliches Handeln oberste Priorität haben“, unterstreicht Strasser und gibt zu bedenken: „In Europa müssen wir das Gemeinsame vor das Trennende stellen. Populismus allein genügt für eine nachhaltige Europäische Agrarpolitik eben nicht.“ 

Fünf Jahre ohne bäuerliche Vertretung in Brüssel können verdammt lang sein
„Als Kandidatin der Steirischen Volkspartei, als Kandidatin der Bäuerinnen und Bauern Österreichs steige ich in einen EU-Wahlkampf. Mit ganzer Kraft, mit jeder Faser meines Körpers will ich für euch da sein und gemeinsam mit euch gewinnen!“, zeigt sich die Steirerin ihrer Sache sicher.
Die Finanzierung der GAP in der bisherigen Höhe und eine praxisnahe Weiterentwicklung der GAP setz sie sich zum Ziel. Wie? „Die neue GAP ab 2020 darf kein Bürokratiemonster werden. Die Kürzungsvorschläge der Kommission wollen und werden wir nicht hinnehmen. Mehr Leistungen für den Klimaschutz, für das Tierwohl und für den Erhalt der Biodiversität mit weniger Geld ist nicht machbar“, so Schmiedtbauer. Eine ehrliche Einkommensperspektive und Planungssicherheit nennt sie als Grundvoraussetzungen. „Kein Unternehmer und kein Bauer wird Investitionen tätigen, seinen Betrieb modernisieren, wenn er keine Zukunft sieht“, so Schmiedtbauer. Abschließend appelliert sie an die anwesenden Bäuerinnen und Bauern: „Ich will die Partei der Mitte zur Nummer Eins in Europa machen. In Vielfalt geeint – für ein besseres Europa für uns Bäuerinnen und Bauern.“

Bauernbund mobilisiert bereits im ganzen Land
Bauernbund-Direktor Mag. Norbert Totschnig freut sich über den breiten Zuspruch in ganz Österreich und fordert zur Mobilisierung auf. „Seit nunmehr drei Monaten tourt unsere Spitzenkandidatin quer durch Österreich, um die Anliegen unserer Bäuerinnen und Bauern aufzunehmen. Wir werden unsere gemeinsame Spitzenkandidatin mit vielen Vorzugsstimmen nach Brüssel tragen“, so Totschnig. Er erinnert an die Mobilisierungskraft des Bauernbundes, welche Bundesministerin Elisabeth Köstinger bei den Europawahlen im Jahr 2009 und 2014 ein spitzen Vorzugsstimmen-Ergebnis gebracht hat. „Der Rückenwind von heute soll bis zum 26. Mai ein regelrechter Sturm der Begeisterung für unsere Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer werden. Auf geht’s Bauernbund!“, so Totschnig abschließend.