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Schmiedtbauer: „Moderne Agrarpolitik braucht mehr Frauen“

Problemlösungskompetenz und Innovationskraft gefragt / ZAM-Lehrgang „Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“


(c) Gruber

Brüssel, 06. November 2019 (ÖVP-PD) "Eine moderne Agrarpolitik braucht mehr Frauen. Ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen und Entscheidungsprozessen von landwirtschaftlichen Gremien und Organisationen ist daher längst überfällig. Wenn zusätzlich die Sicht der Frau einfließt, wachsen Problemlösekompetenz, Innovationskraft, die Position im wirtschaftlichen Wettbewerb verbessert sich“, sagt Simone Schmiedtbauer, Europaabgeordnete und Agrarsprecherin der ÖVP im Europaparlament anlässlich eines aktuellen Treffens mit Teilnehmerinnen des ZAM-Lehrgangs „Professionelle Vertretungsarbeit im ländlichen Raum“ des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI) und der ARGE Österreichischer Bäuerinnen. 
 
„Ich will die Frauen in der Landwirtschaft ausdrücklich ermutigen, sich in landwirtschaftlichen Gremien und Organisationen zu engagieren. Wir brauchen Euch. Wir Frauen gehen anders an viele Herausforderungen heran, scheuen es nicht, festgefahrene Vorgehensweisen kritisch zu hinterfragen und unterstützen einander gegenseitig“, sagt Schmiedtbauer. „Das Weiterbildungsprogramm „ZAMm unterwegs“ kann für jede einzelne ein wichtiger Meilenstein am Weg zur einer effektiven Vertretung der Landwirtinnen und Landwirte sein. In vielen Bereichen sind neue, frische Ideen und vielleicht auf unkonventionelle Zugänge unbedingt notwendig, wenn wir eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft auf Dauer erhalten wollen.“
 
„Viele agrarische Organisationen haben das Potential von uns Frauen bereits erkannt und die Charta für partnerschaftliche Interessensvertretung ins Leben gerufen. Es ist mir ein großes Anliegen der Politik eine starke weibliche Stimme zu geben“, schließt Schmiedtbauer. 
 Umweltausschuss dieser Linie folgt", schließt Bernhuber.